StartseiteHoroskop - ÜbersichtHoroskop PartnerschaftZuneigungs-Verhinderungsmuster

Partnerschaft   Meine Aufgabe   Wellness   Karma   Krise als Chance  Lebensplan  


Zuneigungs-Verhinderungsmuster

Reaktion, das "Zuneigungs-Verhinderungsmuster".

Was passiert jetzt? In dem Moment, wenn sich der Wunsch in der Realität verwirklicht (das ist der Moment des Aufschlagens des Steins auf der Wasseroberfläche, wo sie dem Partner in der Realität begegnet), begegnet Eva ihrem beabsichtigten Mann, der ihr aber nicht objektiv, sondern auf der Grundlage ihrer unbewussten inneren Disposition begegnet.

Wenn wir annehmen, dass Eva nicht die Zuneigung ihres Vaters bekam, könnte sich dieses Muster in der Partnerschaft so auswirken, dass sie sich nur von einem Mann angezogen fühlt, der sie enttäuschen wird, ja geradezu enttäuschen muss, damit sich die auf die unterbliebene Vaterliebe entwickelte psychische Reaktion, das "Zuneigungs-Verhinderungsmuster", also "das, was ich sowieso nicht kriege, auch nicht zu wollen", erfüllen kann. Denn was Eva nicht weiß: In jedem äußeren Wunsch fährt ihre unbewusste Verhinderung als blinder Passagier mit und zwingt sie, ihre Option einzulösen - zum Beispiel, die Zuneigung eines Mannes niemals annehmen zu wollen.

Die Partnerschaftsanziehung funktioniert also nicht, sondern es ist vielmehr so, dass sich die Anziehung nach ihren eigenen komplexen Gesetzen vollzieht, die die unbewusst in den Wunsch eingelagerten Konditionen mit einschließt, und nicht nach den Gesetzen der bewussten Absichten der Wünschenden. Dies kann mit Hilfe der astrologischen Komponenten besser nachvollzogen werden.

Wo ich hingehe, kannst du mir nicht folgen.. - Die Fusswaschung der Jünger durch Jesus stellt symbolische Läuterung ihrer Seele oder ihres Astralkörpers dar. Er lehrte Sie, dass sie nichts zu befürchten haben, solange ihre Wünsche und Absichten rein seien.



Zusammenhänge erkennen..

Natürlich genügt die astrologische Sichtweise nicht, um die Zusammenhänge in der Psyche, die die Seele zu dem einen oder anderen Menschen hinzieht, vollständig erkennen zu können. Deshalb sei an dieser Stelle auch die ketzerische Frage erlaubt, was unsere Eva in diesem Fall unternehmen müsste, wenn sie sich wirklich tiefer mit ihrer Partnerwahl auseinandersetzen möchte? Sie müsste sich zuerst einmal damit auseinandersetzen, welches die Voraussetzungen ihrer Wünsche sind, also welche unbewussten Verhinderungen an ihren geäußerten Wunsch gebunden sind. Sie müsste ihre eigene Geschichte "rekapitulieren", um die Zusammenhänge zu erkennen, warum sie ist, was sie ist. Vielleicht erklärt sich ihre persönliche Geschichte dann so: Die kleine Eva, die sich von ihrem Vater beleidigt und zurückgestoßen fühlte, weil er ihr die jüngere Schwester vorzog, reagierte darauf, indem sie sich als nicht liebenswert empfand. Da sie auf ihre Gefühle aber nicht verzichten konnte, versuchte sie, die negative Situation zu kontrollieren, um wenigstens (aktiv) nicht zu wollen, was sie in Wirklichkeit sowieso nicht erhielt. Deshalb wollte sie als Kind niemals Zärtlichkeiten von "Vätern" annehmen. Bei der erwachsenen Eva ist diese negative Fixierung noch immer vorhanden, denn jetzt interessiert sie sich nur für Männer, die sie aus ihrer negativen Prägung als Strafe gegen den Vater ablehnen kann - was auf eine unbefriedigende Weise in sich stimmt.

Anmeldung ZeitperspektiveImpressum & AGBLinkcommunity