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Die Symbolik des Lebens entschlüsseln.

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Der kybernetische Ansatz

Vertrauen und Treue als Basis

Ein ins Wasser geworfener Stein verursacht Wellen - doch der Flug setzt das Werfen eines Werfenden voraus und beginnt beim Loslassen des Steins. Psychologisch relevant sind beide Aspekte: der "Hintergrund der Erwartungshaltung des Werfenden" ebenso wie die "Zukunft der Wellen, die der Stein (= die Erwartungshaltung des Werfenden) auslöst".

Beide Aspekte ein und desselben Vorgangs überlagern sich im Moment des Aufschlagens des Steins auf der Wasseroberfläche. Dies ist der magische Brennpunkt, den es zu untersuchen gilt, weil sich hier das Bild des anderen fokussiert.

Nehmen wir einmal an, Eva wünscht sich einen lieben, netten und zärtlichen Mann. Ein solcher Wunsch ist niemals der Anfang - genauso wenig wie ein Keimling nur Anfang ist, sondern immer auch Frucht einer vorangegangenen Blüte -, sondern er impliziert bereits zwei entscheidende Voraussetzungen oder Vorgeschichten: zum einen den Wunsch selbst und zum anderen den Hintergrund dieses Wunsches.

Wir gehen davon aus, dass das, was wir uns wünschen, uns deshalb fehlt, weil es uns zufälligerweise noch nicht über den Weg gelaufen ist.

Wo ich hingehe, kannst du mir nicht folgen.. - Die Fusswaschung der Jünger durch Jesus stellt symbolische Läuterung ihrer Seele oder ihres Astralkörpers dar. Er lehrte Sie, dass sie nichts zu befürchten haben, solange ihre Wünsche und Absichten rein seien.

Die Lösung

Reaktion, das "Zuneigungs-Verhinderungsmuster".

Was passiert jetzt? In dem Moment, wenn sich der Wunsch in der Realität verwirklicht (das ist der Moment des Aufschlagens des Steins auf der Wasseroberfläche, wo sie dem Partner in der Realität begegnet), begegnet Eva ihrem beabsichtigten Mann, der ihr aber nicht objektiv, sondern auf der Grundlage ihrer unbewussten inneren Disposition begegnet.

Wenn wir annehmen, dass Eva nicht die Zuneigung ihres Vaters bekam, könnte sich dieses Muster in der Partnerschaft so auswirken, dass sie sich nur von einem Mann angezogen fühlt, der sie enttäuschen wird, ja geradezu enttäuschen muss, damit sich die auf die unterbliebene Vaterliebe entwickelte psychische Reaktion, das "Zuneigungs-Verhinderungsmuster", also "das, was ich sowieso nicht kriege, auch nicht zu wollen", erfüllen kann. Denn was Eva nicht weiß: In jedem äußeren Wunsch fährt ihre unbewusste Verhinderung als blinder Passagier mit und zwingt sie, ihre Option einzulösen - zum Beispiel, die Zuneigung eines Mannes niemals annehmen zu wollen.

Die Partnerschaftsanziehung funktioniert also nicht, sondern es ist vielmehr so, dass sich die Anziehung nach ihren eigenen komplexen Gesetzen vollzieht, die die unbewusst in den Wunsch eingelagerten Konditionen mit einschließt, und nicht nach den Gesetzen der bewussten Absichten der Wünschenden. Dies kann mit Hilfe der astrologischen Komponenten besser nachvollzogen werden.

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